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HSG wieder ärgster Haltern-Jäger

Unnötig spannend aber erfolgreich: die HSG Gevelsberg/Silschede gewinnt bei der SGSH II und klettert wieder auf Platz zwei der Verbandsliga.

Nach einer spannenden Schlussphase rettete die HSG Gevelsberg-Silschede einen 24:21 (16:11)-Erfolg bei den SGSH Dragons II.

Über 45 Minuten waren die Gevelsberger das dominierende Team und feierten den sechsten Erfolg aus den letzten sieben Begegnungen. Vom Start weg brachten sie ihr schnelles Spiel aufs Parkett und kamen zu freien Würfen. Dabei mussten sie sich den Vorwurf gefallen lassen, diese nicht adäquat zu nutzen. Mehrere verworfene Siebenmeter, dazu ein gutes Dutzend ausgelassene offene Würfe lautete die Bilanz nach dem Abpfiff. Die Schalksmühler spielten wie schon im ersten Duell beider Mannschaften ihre Angriffe sehr lange aus, das Unparteiischen-Gespann unterband das teils destruktive Spiel der Gastgeber nur selten.

Vorsprung aus der Hand gegeben

Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff kassierte die HSG zwei Zeitstrafen, überstand die schwierige Phase nach dem Seitenwechsel aber schadlos. Sie stellten weiter eine stabile Deckung vor einem gut aufgelegten Christian Scholz im Tor. Dabei trotzen sie auch einigen Personalsorgen. Trainer Sascha Šimec ließ sechs Akteure durchspielen, Christopher Fege und Sebastian Breuker standen grippegeschwächt nur für den Notfall im Kader. Bis zum 21:14 rund eine Viertelstunde vor dem Abpfiff sprach alles für einen souveränen Sieg der Gäste.

Diese ließen in der Folge die klarsten Möglichkeiten aus und bauten den Gegner eigenhändig wieder auf. Nach dem 22:16 (44.) gelang ihnen ganze 15 Minuten kein eigenes Tor mehr. Dabei ließen sie mehrere Überzahlsituationen ungenutzt, das Spiel drohte beim Stand von 22:21 (59.) zu kippen. Die Hausherren bekamen einen Siebenmeter zugesprochen. Sebastian Olschinka kam für Scholz ins Tor und sorgte mit einer sehenswerten Parade für die Entscheidung. „Da konnte man sehen, wie eine einzige Situation so ein Spiel entscheidend beeinflussen kann.“, lobte Šimec seinen Torhüter nach dem Spiel.

Bekston und Lindemann erleichtern

Im Gegenzug erkämpfte sich seine Mannschaft einen Strafwurf, den Andre Bekston zum 23:21 nutzt. Nach einem Ballgewinn in der Abwehr stellte Sam Lindemann den Endstand her. Die Erleichterung nach dem Abpfiff auf Seiten der Gevelsberger war groß. „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Trotz der fehlenden Wechselmöglichkeiten und der langen Angriffe des Gegners haben wir das in der Deckung sehr gut und diszipliniert gemacht.“, gefiel Šimec der aufopferungsvolle Kampf seiner Spieler. „Wenn wir dieses Spiel noch aus der Hand gegeben hätten, wären wir das in erster Linie selbst zuzuschreiben. Ohne die vielen Fehlwürfe hätten wir deutlichen früher eine Entscheidung herbeiführen müssen.“

Bericht Westf. Rundschau, Bild: Michael Scheuermann

https://www.wr.de/sport/lokalsport/ennepetal/hsg-wieder-aergster-haltern-jaeger-id216365645.html

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