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HSG sieht sich in Hattingen als Außenseiter

„Wer hier gewinnt, ist in eigener Halle Favorit“, sagt HSG-Trainer Sascha Šimec vor dem Auswärtsspiel seiner Mannschaft beim TuS Hattingen.

Verlieren tut nun wirklich niemand gerne, besonders Niederlagen in der eigenen Halle sind unter Sportlern im Ligabetrieb ziemlich ungern gesehen. Für den Handball-Verbandsligisten HSG Gevelsberg-Silschede setzte es in dieser Saison nur zwei Niederlagen auf heimischem Parkett: gegen den Ligaprimus Haltern-Sythen und gegen den TuS Hattingen. Am Sonntag bietet sich der HSG die Chance zur Revanche wenn es zum Kreisderby nach Hattingen geht.

„Wer bei uns gewinnt, ist in eigener Halle natürlich Favorit“, ordnet Sascha Šimec die Rollenverteilung vor dem Rückspiel ein. Der Trainer der Gevelsberger Handballer sieht sein Team ohnehin nur selten in der Favoritenrolle, vor der Partie bei den schnellen und heimstarken Hattingern erklärt er seine Mannschaft erneut zum Außenseiter.

Was angesichts der Stärken des kommenden Gegners aber auch nicht gänzlich verkehrt ist. „Sie sind eines der unterschätztesten Teams der Liga, einfach unangenehm zu bespielen“, sagt Šimec über die Hattinger, die seit dieser Saison von Handball-Urgestein Uli Schwartz trainiert werden. Schwartz trainierte lange Jahre den HSV Herbede, einer seiner Schützlinge dort war der heutige HSG-Schlussmann Christian Scholz. Der in den vergangenen Wochen gut aufgelegte Scholz wird am frühen Sonntagabend auch wieder besonders gefragt sein, schließlich stellt der TuS eine der besten Offensivreihen der Liga.

„Das Hinspielergebnis war eigentlich untypisch für sie“, sagt Sascha Šimec. Damals gewann Hattingen mit 29:25 in der Halle West, auch weil die Gevelsberger viele Chancen liegen ließen. „Am Sonntag brauchen wir eine gute Chancenverwertung und eine herausragende Rückwärtsbewegung“, fordert der Übungsleiter der HSG. Fehlen wird ihm unter aller Voraussicht keiner, einzig André Bekston ist nach einem Stoß aus dem Spiel gegen Halingen angeschlagen. Die dort gezeigte Mentalität wird auch am Sonntag gefordert sein. „Das wird auf eine andere Art und Weise als in Halingen ein Charaktertest“, sagt Šimec.

TuS Hattingen –
Gevelsberg-Silschede So., 17.30 Uhr

Hattingen: Fünfter mit 24:18 Pkt. (11 Siege, 2 Remis, 8 Niederlagen; 622:591 Tore). HSG: Dritter mit 29:13 Pkt. (14 Siege, 1 Remis, 6 Niederlagen; 642:571 Tore). Hinspiel: Hattingen gewinnt in Gevelsberg mit 29:25. Wo? Kreissporthalle, Goethestraße, Hattingen.

Text: Wetf. Rundschau
Bild: Jens Pommerenke, airpictures.de‘

https://www.wr.de/sport/lokalsport/ennepetal/hsg-sieht-sich-in-hattingen-als-aussenseiter-id216772839.html

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