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HSG II wappnet sich für die Landesliga

Zweite Mannschaft der Gevelsberger Handballer präsentiert nach Aufstieg mehrere Verstärkungen

Auch die zweite Mannschaft der HSG Gevelsberg-Silschede hat in der Zwangspause einige Transfers tätigen können, die das Kadergefüge an sinnvollen Stellen ergänzen sollen, vermeldet nun der Verein. In Anbetracht der anstehenden herausfordernden Landesliga-Saison mit lediglich zwölf Teams – davon vier wohl starke Absteiger – in einer als überdurchschnittlich stark einzuschätzenden neu geschaffenen Staffel 6, konnte der Verein sowohl in der Breite als auch in der Spitze zur vollsten Zufriedenheit des Trainerteams den Kader nachrüsten.

Nachdem mit Robin Soppa (tritt kürzer) und Finn Steinbach (RE Schwelm) die einzigen Abgänge nach der Aufstiegssaison beide auf der Torwartposition zu verbuchen sind, wurde mit Lars Hasselbeck (24) zunächst ein weiterer Rückhalt für das Tor ins Gevelsberger Team geholt.

Torwart-Trio ist komplett

Zuvor spielte Hasselbeck für die zweite Mannschaft des LTV Wuppertal in der HVN-Verbandsliga und hat in seiner Laufbahn bereits mit einigen Spielern der HSG II im Raum Wuppertal zusammengespielt. Mit HSG-Routinier Alex Schöler (34), der gegen Ende der vergangenen Saison nach längerer Handballpause schon erfolgreich aushelfen und sich in das Team integrieren konnte, wird das neue Torwart-Trio um den von seiner Kreuzbandverletzung wieder genesenen Daniel Scharf im HSG-Kasten komplettiert.

Ebenfalls bereits zur Mannschaft dazugestoßen ist Daniel Kositza (24) vom HVN-Landesligisten HSG Radevormwald/Herbeck, der für viele Gevelsberger auch kein unbekanntes Gesicht ist, da er bereits in der Vergangenheit mit einem Wechsel in die Halle West geliebäugelt hat. Letztlich haben Trainer und Spieler ihn von der HSG überzeugt, wodurch er insbesondere als nun vierter im Feld spielender Linkshänder noch vielfältigere Optionen auf der rechten Seite bieten wird.

Fabian Kling (35) stellt einen weiteren ebenfalls nicht unbekannten Neuzugang dar, hat er doch eine HSG-Vergangenheit. Er kommt vom Bezirksligisten und befreundeten Lokalrivalen CVJM Gevelsberg, wo er vergangene Saison in das Feld der besten Torschützen der Liga vorrücken konnte. Der auf der linken Außenbahn beheimatete, jedoch variabel einsetzbare Kling will seine Explosivität und sein Tempo nun für die HSG II einsetzen und sich vor allem mit Torben Priggert ergänzen, der sich aufgrund langwieriger Probleme mit den Achillessehnen auf nicht absehbare Zeit im individuellen Aufbautraining befindet.

„Flitzer“ ist zurück

„Flitzer“ Kling hat sehr viele Jahre zuvor erfolgreich in der ersten Mannschaft der HSG gespielt und war an den größten Erfolgen der jüngeren Vergangenheit beteiligt. Der Verein freut sich zudem auch über Michel Lünenschloß (25), der in der Meistersaison aufgrund eines längeren Auslandaufenthaltes nur die erste Hälfte der Hinrunde dabei war. Auch wenn sein zwischenzeitlicher Abgang dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und den variabel einsetzbaren Rückraumspielern gut aufgefangen werden konnte, sind sich alle sicher, dass der Mittelmann wieder einen wichtigen Baustein bilden wird, sollte ihn seine ungewisse berufliche Zukunft nicht zu einem Umzug zwingen.

Auch im Trainerteam gibt es eine Neuerung. So erhält Marco Luciano für die anstehenden Herausforderungen mit Robin Drucks (31) – ebenfalls vom CVJM Gevelsberg kommend – einen zusätzlichen Co-Trainer, der bereits viel höherklassige Erfahrung sammeln konnte und weite Teile der Mannschaft und des Vereins bereits bestens kennt. Er wird die notwendige Unterstützung liefern, die es in dieser besonderen Saison und bei diesem breit aufgestellten Kader bedürfen wird.

Mit 38:0 Punkten aufgestiegen

Mit diesem den Konkurrenzkampf weiter belebenden Kader, aber auch mit dem Rückenwind aus 38:0 Punkten aus der vergangenen Spielzeit, wo man den coronaunabhängigen Aufstieg vermutlich um nur wenige Tage verpasste, kann die HSG-Reserve die neue Landesliga-Aufgabe mit viel Selbstvertrauen angehen. Dennoch muss in der neuen Saison jeder einzelne Punkt erst hart erarbeitet werden, wird die Landesliga nächstes Jahr nicht zuletzt durch die namentlich starken Gegner und der bis ins Mittelfeld reichenden Abstiegszone doch schlicht unberechenbar.

Die Neuen schon gut integriert

„Nun gilt es, die Motivation und den bereits sehr guten Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft bis Anfang Oktober aufrecht zu erhalten, um sich für die große Herausforderung in einer neuen Liga zu rüsten.“, sagt Luciano. Dabei hat sich in den ersten Wochen nach Trainingsauftakt bereits gezeigt, dass sich insbesondere die neuen Spieler – nicht zuletzt durch die vielen bekannten Gesichter – bereits bestens in das Team integriert haben. Trainer und Spieler sind gewillt an die Überraschungssaison anzuknüpfen, wobei das Kadergefüge aus jungen und erfahrenen Spielern weiterhin einen wichtigen Baustein bilden soll.

Bericht: Michael Scheuermann, Westf. Rundschau
Bild: Verein

 

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