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Haar, Hanstein, Hark – Heimerfolg

Mit einem souveränen, wenn auch hart erarbeiteten 29:23 (12:10)-Erfolg über den TuS Bommern halten die Damen der HSG Gevelsberg-Silschede den Kontakt zum Tabellenführer aus Hohenlimburg.

HSG Gevelsberg-Silschede –
TuS Bommern 29:23 (12:10)

HSG Gevelsberg-Silschede: Pander, Krupinski; E. Hark (8/2), N. Haar (8/4), Han­stein (4), Kling (3), Lorkowski (2), J. Haar (2), Nicolaßen (1), Gerzsenyi (1), Römer, B. Haar, Jansen.

Es war das erwartet schwere Spiel für die Landesliga-Handballerinnen der HSG Gevelsberg-Silschede gegen den vom Abstieg bedrohten TuS Bommern. Aufgrund einer Steigerung in der zweiten Halbzeit reichte es dennoch zu einem souveränen 29:23 (12:10)-Erfolg in der heimischen Halle West. Mit dem Sieg bleiben die HSG-Damen weiter auf Tuchfühlung mit dem Spitzenreiter HSG Hohenlimburg.

Gevelsberg setzt sich nicht ab

„Es war ein absolutes Kampfspiel“, streicht der Trainer der HSG, Carsten Gerhartz, nach dem Spiel heraus. Lange Zeit hatten die Gäste aus Bommern der HSG, die in Bestbesetzung antrat, alles abverlangt. Zwar ging die Gerhartz-Sieben zu Beginn des Spiels schnell mit 4:1 durch zwei Tore von Eva Hark sowie Lotta Lorkowski und Nele Haar in Front, doch die darauf folgende Serie des TuS machte bereits zu Beginn klar, dass das Spiel kein einfaches für die favorisierte HSG werden sollte. Auch in der Folge konnte man sich nicht deutlich absetzen, mehrmals war man nicht in der Lage, einen zwei-oder drei-Tore Vorsprung auszubauen. Immer wieder konnten die Gäste egalisieren und so ging es mit einem 12:10 für die HSG in die Kabinen. Ein Grund für den nur sehr knappen Vorsprung war die starke Torfrau aus Bommern.

Haar, Hanstein und Hark drehen auf

Kurz nach Wiederbeginn setzten sich die Gevelsbergerinnen mit einem starken Lauf weiter ab, beim Stand von 19:14 sah sich Gäste-Trainer Thomas Wieczorek gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Vor allem die nun stark aufspielende Nele Haar sorgte bei ihm für Kopfzerbrechen, mit vier Toren in sechs Minuten hatte sie einen gehörigen Anteil an der Gevelsberger Führung.

Unterstützt wurde sie dabei von Franziska Hanstein am Kreis, die die durch Haar geschaffenen Lücken clever nutzte, um selber viermal erfolgreich abzuschließen. Zwar kam Bommern nach der Auszeit durch zwei eigene Treffer noch einmal auf 19:16 heran, in der Folge aber ließ die HSG nichts mehr anbrennen und fuhr im 13. Saisonspiel den neunten Erfolg ein. Großen Anteil daran hatte auch Eva Hark, die im zweiten Durchgang ähnlich wie Haar und Hanstein aufdrehte. Fünf ihrer insgesamt acht Tore erzielte sie in den letzten zwölf Minuten und war dabei nur selten durch die nun konditionell und personell unterlegenen Wittenerinnen mit fairen Mitteln zu stoppen.

„Wir haben uns lange schwer getan, dass war uns aber auch im Vorfeld bewusst“, war HSG-Trainer Gerhartz keinesfalls überrascht vom engen Spielverlauf gegen den Tabellenneunten. Mit dem Sieg gegen Bommern bleibt die HSG dem Tabellenführer aus Hohenlimburg auf den Fersen. Vier Punkte beträgt der aktuelle Rückstand, man muss also auch weiterhin auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters hoffen, um im direkten Duell einen möglichen Aufstieg noch umsetzen zu können.

Text: Fabian Vogel, Westf. Rundschau
Bild: Jens Pommerenke, airpictures.de

http://www.wr.de/sport/lokalsport/ennepetal/haar-hanstein-hark-heimerfolg-id209676239.html

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