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Gevelsberg mühelos zum Derbysieg

HSG-Trainer Carsten Gerharzt zeigte sich nach dem 36:26 (22:16) mit der leistung seiner Truppe zufrieden: „Das war ein guter Auftritt von uns. Unsere Formkurve zeigt mittlerweile klar nach oben.“

In der Handball-Landesliga der Frauen setzte sich die HSG Gevelsberg-Silschede im Lokalderby bei der TSG Sprockhövel verdient mit 36:26 (22:16) durch.

Die Mannschaft von Trainer Carsten Gerhartz zeigte dabei insbesondere im Angriff eine ansprechende Leistung. Mit teilweise feinen Spielzügen kamen sie zu vielen guten Möglichkeiten, auch wenn bei der Chancenverwertung noch Luft nach oben war.

Die Gastgeberinnen versuchten es mit verschiedenen Deckungsvarianten, auf welche die HSG immer die passende Antwort parat hatte. Bei ein- oder zweifacher Manndeckung sprangen die anderen Spielerinnen im breiten Gevelsberger Kader in die Bresche und nutzten die sich bietenden Räume.

Beleg dafür war unter anderem die starke Leistung von Nadine Jansen. Nachdem sie in den vorherigen Spielen weniger Minuten bekam, überzeugte sie in Abwesenheit von Lotta Lorkowski mit einem sehr guten Auftritt.

Potenzial in Deckungsarbeit

Verbesserungspotential ließ sich auf Seiten der Gevelsbergerinnen in der Deckung erkennen. Phasenweise fehlte der richtige Zugriff. Im Laufe des Spiels bekamen sie die starken Halbpositionen der TSG besser in den Griff, mussten jedoch über andere Positionen Gegentreffer hinnehmen. Trotz kleinerer Schwächen ließ die HSG nie Zweifel am Sieg aufkommen.

Daniel Weller, WAZ

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