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Eigentlich ist Gevelsberg der Favorit

HSG-Trainer Sascha Šimec will von dieser Rolle gegen Recklinghausen nichts wissen. Breuker und Berg sind die besten Schützen ihrer Teams.

Die Tabelle lügt nicht, heißt es oft im Sport. Demnach empfängt die HSG Gevelsberg-Silschede als Tabellenvierter der Handball-Verbandsliga als Favorit den PSV Recklinghausen, der derzeit auf Platz zehn rangiert. Dazu ein Mehr von fünf Zählern für die Schützlinge von HSG-Trainer Sascha Šimec. Überdies ein weitaus besseres Torverhältnis – Gevelsberg mit plus 33; Recklinghausen mit minus 33 Toren. Doch eben dieser Trainer will von einer Favoritenrolle nichts wissen – wenngleich das Ziel für Samstagabend (ab 19.15 Uhr) schon der doppelte Punktgewinn sein soll.

In Dortmund gewonnen

„Recklinghausen hat bisher zwei Gesichter gezeigt. Schauen wir mal, wie sich die Mannschaft bei uns präsentieren wird“, sagt Sascha Šimec im Angesicht der zuletzt gezeigten Leistungen der Mannen um Trainer Brannekämper und seinem Co Christian Pieper. Immerhin haben die PSV-Spieler es geschafft, beim OSC Dortmund und zum Saisonauftakt gegen TuS Hattingen zu gewinnen. „Das soll uns Warnung genug sein“, sagt Sascha Šimec. Andererseits gab es Schlappen gegen Hombruch mit dem 19:37. Auch gegen Spitzenreiter Haltern-Sythen hatte Recklinghausen keine Chance, lag zur Pause bereits mit elf Treffern hinten, verlor schließlich mit 27:34.

PSV stark über die Außen

Andererseits: Bei den Achtungs- und Überraschungserfolgen des PSV Recklinghausen hat sich stets gezeigt, dass die Außen ausgesprochen gefährlich und erfolgreich sein können. Einen ausgesprochenen „Shooter hat Recklinghausen nicht in der Mannschaft. Das verteilt sich, macht Recklinghausen umso gefährlicher“, sagt Sascha Šimec. Bester Schütze der Gäste ist Philipp Berg (43 Tore; davon 27 Siebener). Zum Vergleich: Sebastian Breuker hat mit 45 Toren (ohne Strafwurf) das Gros der HSG-Treffer markiert.

Mittig ist es Yannis Grasedick, der als Denker und Lenker die Regie des PSV-Spiels inne hat. Überdies spielt Recklinghausen aus einer stabilen, unbequemen und harten Deckung heraus. Meist aus einer 6:0-Grundformation. „Allerdings ist mir die Formation nicht ganz so wichtig. Mir ist es fast egal, ob Recklinghausen mit einer 6:0- oder 5:1-Formation oder mit einer Manndeckung spielen wird“, sagt Sascha Šimec . „Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren.“

Und da fordert Sascha Šimec insbesondere die Einstellung, die von der ersten Sekunde an stimmen muss. „Wir können es uns gegen Recklinghausen nicht erlauben, nur zehn Minuten stark zu sein. Das wird dann nach hinten los gehen.“ So fordert Sascha Šimec von seinen Jungs, an die Leistung und die Einstellung aus dem jüngsten Auswärtsspiel bei Bergkamen anzuknüpfen. Von Beginn an präsent sein, das ist die Formel, die zum Erfolg führen soll. „Dann werden wir auch gefährlich, dann kommen wir in einen Flow, aus dem heraus wir kaum zu stoppen sein werden“, so Šimec; und er betont erneut: „Das muss unsere Grundeinstellung sein, dann ist jede taktische Vorgabe fast nebensächlich.“

Immerhin kann Sascha Šimec aus dem Vollen schöpfen. Es sei denn, dass im Abschlusstraining etwas unvorhergesehenes und unerwünschtes passiert. Alle Spieler sind an Bord, außer dem dauerverletzten Keeper Christian Scholz – seit Wochen schon steht er nicht zur Verfügung, und auch dieses Jahr wird es nichts mehr mit seinem Einsatz.

Die HSG-Jungs spielen Woche für Woche, Trainingseinheit für Trainingseinheit immer besser, zeigen immer größeren Einsatz, ein Anstieg der Formkurve ist erkennbar. „Die Phasen werden immer länger. Wir sind auf sehr gutem Wege“, sagt Sascha Šimec.

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